Betriebsdokumentation (Betriebshandbuch)

Zur Umsetzung der Dokumentationsanforderungen ist eine IT-Dokumentation zu erstellen und regelmäßig zu pflegen. Neben der Dokumentation für den IT-Betrieb, muss diese auch die beiden Bereiche Notfalldokumentation und Projektdokumentation berücksichtigen.

Bei der Betriebsdokumentation handelt es sich um den Teil der IT-Dokumentation, der im allgemeinen Sprachgebrauch als Betriebshandbuch bezeichnet wird. Diese dient in erster Linie der Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs der IT-Systeme und der Betriebsabläufe.

Sinnvoll ist eine Aufteilung der Betriebsdokumentation in die beiden Bereiche: Systemdokumentation und Prozessdokumentation.

Die Kenntnis und Beschreibung aller vorhandenen IT-Systeme ist die Basis für die Prozesse. Die Systemdokumentation muss die Dokumentation der eingesetzten Hardware (Server- und Clientsysteme) und der Basissoftware (Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Datensicherungssysteme usw.) genauso beinhalten wie Beschreibungen des Verzeichnisdienstes, der Server- und Netzwerkdienste, der eingesetzten Anwendungen sowie Beschreibungen der Netzwerkhardware, Netzwerkpläne und anderer Komponenten wie beispielsweise der TK-Anlage.

Den zweiten Kernbereich eines prozessorientierten Betriebshandbuches bilden die Prozessbeschreibungen. Diese werden für alle relevanten Aufgaben des IT-Betriebs benötigt. Bestandteil der Prozessbeschreibungen sollten Arbeitsanweisungen ggf. in Form von Formularen und Checklisten sein.

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