Änderungsanforderung (Request for Change, RFC)
Eine Änderungsanforderung (RFC) ist der formelle Antrag zur Änderung von IT-Systemen oder Services. Er ist zentral für Change Management, ALM und ISMS und sichert Stabilität im IT-Betrieb.

Von einer babylonischen Sprachverwirrung zu sprechen, wäre vielleicht übertrieben, aber von einer eindeutigen Verwendung der Begriffe sind wir im Bereich der IT-Dokumentation weit entfernt. So sprechen die einen von Konzepten, andere von Betriebshandbüchern und meinen eigentlich das gleiche. Umgekehrt gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen, welche Inhalte ein IT-Konzept haben sollte. Ziel unseres Glossars ist es, einen Vorschlag zur Vereinheitlichung von Begriffsinhalten im IT-Dokumentations-Umfeld zu machen und einen Wegweiser durch den – Begriffsdschungel zur Verfügung zu stellen.
Eine Änderungsanforderung (RFC) ist der formelle Antrag zur Änderung von IT-Systemen oder Services. Er ist zentral für Change Management, ALM und ISMS und sichert Stabilität im IT-Betrieb.
Eine Arbeitsanleitung beschreibt detailliert, wie eine Tätigkeit auszuführen ist. Sie ist ein umsetzendes Dokument zur Unterstützung im Tagesgeschäft, ohne den streng normativen Charakter einer Arbeitsanweisung.
Eine Arbeitsanweisung legt verbindlich fest, was wie und unter welchen Bedingungen auszuführen ist. Definition, Inhalte, Abgrenzung zur Arbeitsanleitung und Rolle im Dokumentationsmanagement.
Das Betriebshandbuch dokumentiert die dynamischen Abläufe (Prozesse) für den Betrieb eines IT-Systems.
Die CMDB verwaltet Configuration Items (CIs) und deren Beziehungen. Sie ist die zentrale Datenbasis für IT-Betrieb, Anwendungsmanagement und IT-Servicemanagement.
Die Dokumentationsarchitektur definiert Aufbau, Ebenen und Zusammenhänge aller Dokumente, die im Kontext der IT-Dokumentation verwaltet werden.
Ein Dokumentationskonzept beschreibt Ziele, Struktur, Zuständigkeiten und Prozesse für die gesamte Dokumentation – im IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, Service-Management, ISMS, Notfallmanagement sowie im Kunden- und Lieferantenumfeld.
Im Kontext von IT-Organisationen steuert Dokumentationsmanagement Planung, Erstellung, Pflege und Nutzung aller relevanten Dokumente und Nachweise – in IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, Service-Management, ISMS, Notfall- sowie Kunden- und Lieferantenmanagement.
Die Dokumentationsplattform ist das zentrale Werkzeug zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Dokumenten. Sie verbindet IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, ITSM und ISMS und unterstützt die Pflege der Dokumentation.
Eine Dokumentationsrichtlinie ist ein verbindliches, übergeordnetes Regelwerk (Policy), das die strategischen Ziele, Grundsätze, Verantwortlichkeiten und Mindestanforderungen für die Dokumentation in einer Organisation festlegt.
Die Dokumentenart kennzeichnet die Ausprägung einer Information, z. B. als Text, Bild, Ton oder Zeichnung. Definition, Beispiele und Abgrenzung zu Dokumententyp im Dokumentationsmanagement.
Dokumentenmanagement verwaltet Dokumente technisch über ihren gesamten Lebenszyklus – von Ablage, Versionierung und Zugriff bis zu Archivierung und Löschung. Es bildet die infrastrukturelle Grundlage für ein wirksames Dokumentationsmanagement.
Die Dokumentenmatrix ordnet Dokumente systematisch zu (z. B. pro System, Prozess oder Norm). Sie ist das zentrale Werkzeug für Vollständigkeitskontrolle und Auditvorbereitung.
Der Dokumententyp klassifiziert Dokumente fachlich, z. B. als Richtlinie, Konzept, Prozessbeschreibung oder Handbuch. Definition, Beispiele und Abgrenzung zur Dokumentenart (Text, Bild, Zeichnung).
„Dokumentierte Informationen“ ist der übergeordnete Normbegriff für alle zu lenkenden Dokumente. Er umfasst Vorgabedokumente (Regeln, Anleitungen) und Nachweise (Protokolle).
Die Installationsanleitung beschreibt die Bereitstellung von Software. Sie wandelt sich im Zeitalter von Containern und DevOps zur Deployment-Dokumentation für Parameter und Pipelines.
ISMS-Dokumentation umfasst alle Vorgaben und Nachweise zur Informationssicherheit. Sie besteht aus regelnden Dokumenten (Richtlinien) und umsetzenden Dokumenten (Konzepte, Handbücher) sowie Nachweisen.
Vorrangige Aufgabe von IT Service Continuity Management (IT SCM) ist die Unterstützung des übergeordneten Business Continuity Management BCM), indem sichergestellt wird, dass jederzeit das definierte
Die IT-Betriebsdokumentation umfasst alle für die IT-Serviceerbringung erforderlichen Dokumente. Dies schließt die Dokumentation für den operativen IT-Systembetrieb, die IT-Prozessdokumentation, sowie die Dokumentation für das IT-Servicemanagement
Die Aufgabe von Compliance ist es sicherzustellen, dass Gesetze und Richtlinien, aber auch freiwillige Kodizes eingehalten werden (Regelkonformität). Die Bereiche IT-Compliance und IT-Risikomanagement sind eng