Dokumentationsarchitektur
Die Dokumentationsarchitektur definiert Aufbau, Ebenen und Zusammenhänge aller Dokumente, die im Kontext der IT-Dokumentation verwaltet werden.

Von einer babylonischen Sprachverwirrung zu sprechen, wäre vielleicht übertrieben, aber von einer eindeutigen Verwendung der Begriffe sind wir im Bereich der IT-Dokumentation weit entfernt. So sprechen die einen von Konzepten, andere von Betriebshandbüchern und meinen eigentlich das gleiche. Umgekehrt gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen, welche Inhalte ein IT-Konzept haben sollte. Ziel unseres Glossars ist es, einen Vorschlag zur Vereinheitlichung von Begriffsinhalten im IT-Dokumentations-Umfeld zu machen und einen Wegweiser durch den – Begriffsdschungel zur Verfügung zu stellen.
Die Dokumentationsarchitektur definiert Aufbau, Ebenen und Zusammenhänge aller Dokumente, die im Kontext der IT-Dokumentation verwaltet werden.
Ein Dokumentationskonzept beschreibt Ziele, Struktur, Zuständigkeiten und Prozesse für die gesamte Dokumentation – im IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, Service-Management, ISMS, Notfallmanagement sowie im Kunden- und Lieferantenumfeld.
Im Kontext von IT-Organisationen steuert Dokumentationsmanagement Planung, Erstellung, Pflege und Nutzung aller relevanten Dokumente und Nachweise – in IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, Service-Management, ISMS, Notfall- sowie Kunden- und Lieferantenmanagement.
Die Dokumentationsplattform ist das zentrale Werkzeug zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Dokumenten. Sie verbindet IT-Betrieb, Anwendungsmanagement, ITSM und ISMS und unterstützt die Pflege der Dokumentation.
Eine Dokumentationsrichtlinie ist ein verbindliches, übergeordnetes Regelwerk (Policy), das die strategischen Ziele, Grundsätze, Verantwortlichkeiten und Mindestanforderungen für die Dokumentation in einer Organisation festlegt.
Die Dokumentenart kennzeichnet die Ausprägung einer Information, z. B. als Text, Bild, Ton oder Zeichnung. Definition, Beispiele und Abgrenzung zu Dokumententyp im Dokumentationsmanagement.
Dokumentenmanagement verwaltet Dokumente technisch über ihren gesamten Lebenszyklus – von Ablage, Versionierung und Zugriff bis zu Archivierung und Löschung. Es bildet die infrastrukturelle Grundlage für ein wirksames Dokumentationsmanagement.
Die Dokumentenmatrix ordnet Dokumente systematisch zu (z. B. pro System, Prozess oder Norm). Sie ist das zentrale Werkzeug für Vollständigkeitskontrolle und Auditvorbereitung.
Der Dokumententyp klassifiziert Dokumente fachlich, z. B. als Richtlinie, Konzept, Prozessbeschreibung oder Handbuch. Definition, Beispiele und Abgrenzung zur Dokumentenart (Text, Bild, Zeichnung).
„Dokumentierte Informationen“ ist der übergeordnete Normbegriff für alle zu lenkenden Dokumente. Er umfasst Vorgabedokumente (Regeln, Anleitungen) und Nachweise (Protokolle).